Ludwig-Maximilians-Universität München
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DFG-Förderung

Zwei neue Forschergruppen

München, 05.07.2017

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert zwei neue Forschergruppen an der LMU.

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Professor Barbara Ercolano von der Universitätssternwarte der LMU leitet die neue Forschergruppe „Übergangsscheiben: Zeugen der Planetenentstehung“. Die Expertin für Computational Astrophysics untersucht, welche Rolle die sogenannten protoplanetaren Scheiben bei der Entstehung von Planeten spielen. Protoplanetare Scheiben (oder auch „Übergangsscheiben“) sind flache Wolken aus Gas und Staub, die einen jungen Stern umgeben. Sie zu erforschen, trägt wesentlich dazu bei, den Prozess der Entstehung von Planeten zu verstehen.

Mehr zur Forschung von Barbarba Ercolano:
Die Geburt der Planeten

nickelsen_260_2Kärin Nickelsen, Inhaberin des Lehrstuhls für Wissenschaftsgeschichte an der LMU, leitet die neue Forschergruppe „Kooperation und Konkurrenz in der Wissenschaft“. Für den Zeitraum der 1970er- bis 1990er-Jahre wird sie die Interaktionsdynamiken untersuchen, die entstehen, wenn Kooperationspartner zu Konkurrenten werden. Auch die Rollenbilder und das Selbstverständnis wissenschaftlicher und wissenschaftspolitischer Akteure sollen in die Analyse einfließen.

Mehr zur Forschung von Kärin Nickelsen:
Konkurrenz und Kollektiv (In: Einsichten 1/2013, S. 58ff)

Mit Forschergruppen unterstützt die DFG Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich gemeinsam einer Aufgabe widmen. Die Forschergruppen werden zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert.

Mehr Informationen zu den Forschergruppen:

Meldung der DFG