Ludwig-Maximilians-Universität München
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Herzstudie

Biertrinken mit Nebenwirkungen

München, 27.04.2017

Das Risiko für Herzrhythmusstörungen steigt mit dem Alkoholspiegel, wie LMU-Mediziner bei Besucherinnen und Besuchern des Oktoberfests nachweisen konnten.

Foto: costadelsol - Fotolia.com

Wie stark Alkohol das Auftreten von Herzrhythmusstörungen beeinflusst, haben LMU-Mediziner am Beispiel von Besucherinnen und Besuchern des Oktoberfests untersucht. Bei 30,5 Prozent der Studienteilnehmer, die zuvor unterschiedliche Mengen Bier getrunken hatten, stellten sie Herzrhythmusstörungen fest. Dabei stieg das Risiko mit dem Alkoholspiegel. In der Allgemeinbevölkerung liegt die Verbreitung von Herzrhythmusstörungen zwischen einem und vier Prozent.

Das Team um Dr. med. Stefan Brunner und Dr. med. Moritz Sinner von der Medizinischen Klinik und Poliklinik I am Klinikum der LMU hat im Jahr 2015 an allen 16 Tagen des Oktoberfests mehr als 3000 Besucherinnen und Besucher untersucht und sowohl ihren Alkoholspiegel erfasst als auch mithilfe eines EKGs ihren Herzrhythmus analysiert. Die Ergebnisse sind aktuell in der Fachzeitschrift European Heart Journal veröffentlicht. (European Heart Journal 2017)

Zur vollständigen Meldung beim Klinikum der LMU: