Ludwig-Maximilians-Universität München
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Quantenoptik

Korrelierte Magnete aus einzelnen Atomen

München, 28.09.2016

Wissenschaftler von LMU und MPQ beobachten die Entstehung antiferromagnetischer Korrelationen in eindimensionalen fermionischen Quanten-Vielteilchensystemen.

Links werden die direkten Bilder der eindimensionalen atomaren Ketten gezeigt. Die dicken waagerechten Linien markieren die Barriere zwischen den unterschiedlichen Ketten. Atome oberhalb der gestrichelten Linie haben aufwärts gerichtete magnetische Momente (rot), und umgekehrt (grün), wie in dem rekonstruierten Bild (rechts) dargestellt. (Martin Boll, MPQ)

Die Festkörperphysik weist eine Vielfalt interessanter Phänomene auf, die zum Teil noch nicht vollständig erklärt werden können. Experimente mit fermionischen Atomen in optischen Gittern kommen dem Verhalten von Elektronen in Festkörperkristallen sehr nahe und stellen somit einen gut steuerbaren Quantensimulator solcher Systeme dar. Nun hat ein Team von Wissenschaftlern um Professor Immanuel Bloch, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik - Quantenoptik an der LMU sowie Leiter der Abteilung Quanten-Vielteilchensysteme und Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik, und Dr. Christian Groß vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in einer Kette aus fermionischen Atomen die Entstehung einer antiferromagnetischen Ordnung über eine Korrelationslänge von mehreren Gitterplätzen beobachtet.           (MPQ)
(Science 2016)

  • Zur  Meldung beim Max-Planck-Institut für Quantenoptik