Ludwig-Maximilians-Universität München
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Quantenphysik

Kalte Fermionen gehen auf Abstand

München, 07.01.2016

Wissenschaftlern der LMU und am MPQ gelingt es, die sogenannte Pauli-Blockade zwischen fermionischen Lithium-Atomen in einem optischen Gitter direkt zu beobachten.

Fluoreszenzabbildung eines Bandisolators von fermionischem Lithium mit Einzel-Atom-Auflösung. (Bild: MPQ, Abteilung Quanten-Vielteilchensysteme)

Im Mikrokosmos herrschen eigene Gesetze – die Regeln der Quantenmechanik. Sie beschreiben unter anderem das statistische Verhalten der Elementarteilchen. So gehören Elektronen und alle anderen Bausteine der Atome zur Gruppe der Fermionen, die niemals in allen Quantenzahlen übereinstimmen dürfen. Dieses „Ausschließungsprinzip“ formulierte im Jahr 1925 der österreichische Physiker Wolfgang Pauli, um Aufbau und Stabilität der Atome zu erklären. Was damals postuliert und in elegante mathematische Gleichungen gegossen wurde, kann heute in quantenoptischen Experimenten überprüft werden. Ein Durchbruch gelang jetzt Wissenschaftlern um Immanuel Bloch, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik - Quantenoptik an der LMU, sowie Leiter der Abteilung Quanten-Vielteilchensysteme und Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik.

(Physical Review Letters 2015)                                            MPQ/LMU

Zur Meldung beim Max-Planck-Institut für Quantenoptik