Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neue Forschungsnetze

Gesundheitsinnovationen in Afrika

München, 03.06.2015

Die LMU ist an drei neuen Afrikanisch-deutschen Forschungsnetzwerken zu Gesundheitsthemen beteiligt.

Foto: stockWERK / fotolia.com

Die LMU ist zentraler Projektpartner von zwei neuen Afrikanisch-deutschen Netzwerken zu Gesundheitsthemen, die nun vom Bundesforschungsministerium bewilligt wurden. Zusätzlich ist die LMU an einem dritten Projekt maßgeblich beteiligt. Ziel der Forschungsförderung ist die Bekämpfung von Krankheiten, die Menschen in Afrika besonders gefährden. LMU-Wissenschaftler sind die deutschen Ansprechpartner für zwei Netzwerke, die sich mit evidenzbasierter Gesundheitsvorsorge und Public Health in Afrika (CEBHA+) sowie mit Tuberkulose und deren Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit (TB-Sequel) befassen. Außerdem sind LMU-Wissenschaftler an einem Netzwerk beteiligt, das sich mit der Bekämpfung der Filariose befasst (TAKeOFF). Koordiniert werden die Netzwerke von afrikanischen Wissenschaftlern vor Ort.

Insgesamt waren beim Bundesforschungsministerium 70 Anträge eingereicht worden, von denen fünf erfolgreich waren und nun im Rahmen der Initiative „Forschungsnetzwerke für Gesundheitssinnovationen in Subsahara-Afrika“ für die nächsten fünf Jahre mit insgesamt 50 Millionen Euro gefördert werden. Die Netzwerke sind Teil der Afrika-Strategie 2014 - 2018 des Bundesforschungsministeriums und setzen auf eine enge Kooperation zwischen Wissenschaftlern in Deutschland und in Afrika.

Geförderte Netzwerke mit LMU-Beteiligung:

CEBHA+: Netzwerk für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung und Public Health in Afrika
Beteiligte Länder: Südafrika, Uganda, Rwanda, Malawi, Äthiopien,
Koordinatorin: Prof. Harriet Mayanja-Kizza, Kampala, Uganda
Deutsche Ansprechpartnerin: PD Dr. Eva Rehfuess, Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie, LMU

TB-Sequel: Begleiterkrankungen, Risikofaktoren und Langzeitkomplikationen, welche den individuellen Therapieerfolg der Tuberkuloseerkrankung sowie deren Auswirkung auf die öffentliche Gesundheit definieren
Beteiligte Länder: Tansania, Mozambique, Gambia, Südafrika
Koordinator: Dr. Gavin Churchyard, Südafrika
Deutscher Ansprechpartner: Prof. Dr. Michael Hoelscher, LMU/Klinikum der Universität München und Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

TAKeOFF: Netzwerk zur Überwindung der Schwierigkeiten bei der Bekämpfung der Wurmerkrankung Filariose
Beteiligte Länder: Ghana, Kamerun, Tansania
Koordinator: Dr. Alexander Debrah , Ghana
Ansprechpartner: Dr. Sabine Specht, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
LMU Ansprechpartnerin: Dr. Inge Kroidl, Klinikum der Universität München