Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Abschlusspräsentation:

RoboLaw-Projekt: Regeln für die Robotik

München, 04.07.2014

Softwaregestützte Systeme, autonome Maschinen, „intelligente“ Prothesen: Ein EU-Vorhaben skizziert die gesellschaftlichen Regeln der Robotik. LMU-Philosophen haben dabei die ethischen Implikationen der Zukunftstechnologie analysiert. Jetzt präsentieren sie ihre Ergebnisse.

robolaw_260_webZwei Jahre lang haben Wissenschaftler aus München, Pisa (Italien), Reading (Großbritannien) und Tilburg (Niederlande) gemeinsam untersucht, welche gesellschaftlichen Herausforderungen die verschiedenartigen Anwendungen der Robotertechnologien stellen und wie sie in Zukunft juristisch geregelt werden sollten. LMU-Philosophen um Professor Julian Nida-Rümelin haben dabei die ethischen Fragestellungen untersucht.

Welche Kriterien beispielsweise sollen für den Einsatz von Chirurgierobotern wie Da Vinci gelten? Unter welchen Voraussetzungen ist der Betrieb von selbstfahrenden Autos vertretbar? Und wie ist das sogenannte Human Enhancement zu bewerten, der Fortschritt in der Prothetik etwa, der beispielsweise künstliche Gliedmaßen möglich macht, die mittels Hirnströmen gesteuert werden? Wie werden diese Fortschritte das Verhältnis von Mensch und Maschine beeinflussen? Das sind Fragen, denen die europäischen Wissenschaftler in dem EU-Projekt „RoboLaw: Regulating Emerging Technologies in Europe: Robotics Facing Law and Ethics” nachgegangen sind, das jetzt vor dem Abschluss steht. Ihre Analysen sollen in Empfehlungen für die EU münden.

Die Münchner Wissenschaftler diskutieren ihre Ergebnisse jetzt in einer Abschlusspräsentation. Die Veranstaltung findet am Montag, den 7. Juli 2014, zwischen 11 und 13 Uhr im LMU-Hauptgebäude, Raum M210 (Münchner Kompetenzzentrum Ethik), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, statt.