Ludwig-Maximilians-Universität München
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Einflussreichste Wissenschaftler

Acht LMU-Forscher ausgezeichnet

München, 17.07.2014

Acht LMU-Wissenschaftler gehören zu den weltweit einflussreichsten Wissenschaftlern, die im aktuellen Report „The world’s most influential scientific minds 2014“ ausgezeichnet wurden.

Die Physiker der LMU gehören zu den Besten ihres Fachs - dies bestätigt nun auch der aktuelle Report des Informationsdienstleisters Thomson Reuters, in dem die Bedeutung wissenschaftlicher Arbeiten anhand ihrer Zitierungshäufigkeit eingeschätzt wird. Mit den Experimentalphysikern Professor Immanuel Bloch, Professor Ferencs Krausz und Nobelpreisträger Professor Theodor Hänsch arbeiten gleich drei der zehn als weltweit am einflussreichsten eingestuften deutschen Physiker an der LMU. Insgesamt sind in der Liste der meistzitierten Wissenschaftler 144 Physiker aufgeführt.

Zu den weltweit einflussreichsten LMU-Wissenschaftlern gehören weiterhin Professor Martin Parniske vom Institut für Genetik, Professor Lars Diening vom Mathematischen Institut, der Psychiater Professor Hans-Jürgen Möller sowie der Soziologe Professor Ulrich Beck und der Epidemiologe Professor Heinz-Erich Wichmann. Martin Parniske zählt im Fachgebiet „Plant and Animal Science“ zu den 18 meistzitierten deutschen Forschern. Insgesamt sind in diesem Fachgebiet 178 Forscher aufgeführt. Lars Diening ist einer von nur drei deutschen und weltweit 98 gelisteten Mathematikern. Hans-Jürgen Möller ist einer von zwei in dem Report aufgeführten deutschen Wissenschaftlern im Fachgebiet „Psychiatry/Psychology“, in dem weltweit 100 Wissenschaftler gelistet werden. Ulrich Beck, Professor für Soziologie (i.R.), der unter anderem an der LMU und der London School of Economics and Political Science forscht, gehört im Fachgebiet „Social Sciences“ zu den fünf meistzitierten deutschen Wissenschaftlern. Heinz-Erich Wichmann,Professor für Epidemiologe (i.R.) an der LMU und ehemals Institutsdirektor am Helmholtz Zentrum München, gehört zu den sieben meistzitierten deutschen Wissenschaftlern im Fachgebiet „Molecular Biology & Genetics“.

Insgesamt werden in dem jetzt erschienenen Report rund 3200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 21 verschiedenen Fachrichtungen geehrt. Der Bericht wurde in dieser Form zum ersten Mal herausgegeben. Er beruht auf der Analyse, wie häufig wissenschaftliche Publikationen weltweit von anderen Wissenschaftlern zitiert wurden. Als Basis diente das sogenannte „Web of Science“, in dem alle Zitate wissenschaftlicher Veröffentlichungen gesammelt und analysiert werden. Je häufiger die Publikationen eines Forschers zitiert werden, desto höher wird seine wissenschaftliche Bedeutung und die Qualität seiner Forschungsergebnisse eingestuft. In die Auswertung einbezogen wurden nur Arbeiten, die in den Jahren 2002 – 2012 erschienen und zum obersten Prozent der höchstzitierten Publikationen gehören. göd