Ludwig-Maximilians-Universität München
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Digitalisierung

Infrastrukturen intelligent vernetzen

München, 05.11.2014

Die Digitalisierung und Vernetzung von Infrastrukturen ist eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Eine neue Studie gibt einen Überblick über den aktuellen Stand und präsentiert zukünftige Forschungs- und Entwicklungsziele.

Grafik: Nmedia / fotolia.com

Die „Intelligente Vernetzung“, also die Weiterentwicklung und Verknüpfung der wesentlichen Infrastrukturbereiche – insbesondere Verkehr, Energie, Gesundheit, Verwaltung und Bildung – durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist ein zentraler Faktor für die zukünftige wirtschaftliche Stärke und Innovationskraft eines Standorts.

Inwiefern die erforderlichen technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, regulatorischen, politischen sowie gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Realisierung Intelligenter Netze bereits gegeben sind und welcher Forschungs- und Entwicklungsbedarf noch besteht, untersuchte nun ein Konsortium unter der Leitung des LMU-Betriebswirtschaftlers Professor Arnold Picot (Forschungsstelle für Information, Organisation und Management).

Ziel der sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext durchgeführten Studie „Informations- und Kommunikationstechnologien als Treiber für die Konvergenz intelligenter Infrastrukturen und Netze – Analyse des FuE-Bedarfs“ war eine fundierte Analyse des Forschungs- und Entwicklungsbedarfs für den Einsatz von IKT zur Realisierung Intelligenter Netze und Dienste, um deren sich abzeichnendes enormes Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft erschließen zu können.

Zudem erarbeitete das Konsortium zukünftige Forschungs- und Entwicklungsziele und gibt Handlungsempfehlungen für die Technologie- und Wirtschaftspolitik. Die Ergebnisse der Studie sind in das Technologieprogramm „Smart Service Welt – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingeflossen.

Die im Auftrag des BMWi durchgeführte Studie steht nun online zur Verfügung.

An dem Konsortium beteiligt waren die Fakultät für BWL der LMU, der MÜNCHNER KREIS, die TU München, deep innovation, mc-quadrat, das Institut für Infrastrukturökonomie und Management (IEM) und die Universität Cottbus.