Ludwig-Maximilians-Universität München
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Wissenschaftskooperation

Neuer Humboldt-Forschungspreisträger an der LMU

München, 03.02.2014

Der Physiker Costas Kounnas ist von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit einem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet worden. Kounnas ist seit Jahresanfang zu Gast in der Fakultät für Physik, wo er mit dem Stringtheoretiker Professor Dieter Lüst zusammenarbeitet.

Professor Costas KounnasProfessor Costas Kounnas gehört zu den führenden theoretischen Physikern in Europa. Seine Forschung zeichnet sich durch viele herausragende Beiträge auf den Gebieten der theoretischen Elementarteilchenphysik, der Quantenfeldtheorie, der Supergravitationstheorie, der Superstringtheorie und der Kosmologie aus. Unter anderem war Kounnas maßgeblich an der Entwicklung der Supergravitationstheorien beteiligt, sowohl was die Aufdeckung ihrer grundlegenden Eigenschaften angeht, als auch was ihre Bedeutung für die Stringtheorie betrifft. Fragen der Stringtheorie, vor allem der Superstringtheorie und der Stringkosmologie, sind auch sein derzeitiger Forschungsschwerpunkt.

Costas Kounnas studierte Physik und Mathematik und promovierte 1981 an der Ecole Normale Superieure in Paris. Nach Stationen am CERN in Genf und der University of California at Berkeley (USA) kehrte er 1987 als Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) an die Ecole Normale Superieure zurück, wo er bis heute tätig ist. Von 1992 bis 1999 war Kounnas zusätzlich Mitarbeiter am CERN in Genf.

Die Humboldt-Stiftung fördert die Wissenschaftskooperation zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Wissenschaftlern. Die mit Forschungspreisen oder Humboldt-Stipendien ausgezeichneten ausländischen Forscherinnen und Forscher wählen die jeweiligen Gastgeber in Deutschland selbst aus. Daher ist die Anzahl der Humboldt-Forschungspreisträger und Humboldt-Stipendiaten ein wichtiger Indikator für internationale Kontakte und die weltweite Reputation einer Forschungseinrichtung.
göd

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