Ludwig-Maximilians-Universität München
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Historische Forschung

Eine gemeinsame Geschichte

München, 04.08.2014

Mit dem neuen Kompetenzverbund „Historische Wissenschaften München“ wollen die in München ansässigen historischen Forschungseinrichtungen künftig ihre Zusammenarbeit intensivieren.

Historicum der LMU (Foto: Jan Greune)

Ziel der neuen multilateralen Kooperation, an der sich auch die Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der LMU beteiligt, ist es, die historischen Forschungseinrichtungen und ihre Forschungsarbeit besser sichtbar zu machen. Künftig sollen ein gemeinsames Internetportal, gemeinsame Veranstaltungen und gebündelte Medienarbeit nicht nur das internationale Fachpublikum, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit an der gesamten Breite der geschichtswissenschaftlichen Forschung in München teilhaben lassen. Für die Bereiche „Vorträge, Veranstaltungen, Sommerschulen“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ wollen die institutionell unabhängigen Kooperationspartner daher ihre Kompetenzen in gemeinsamen Arbeitsgemeinschaften bündeln. Auch den Bereich „Digitale Geisteswissenschaften“ wollen die Partner im Verbund vorantreiben.

„Durch die enge Zusammenarbeit entstehen Synergieeffekte, die den Forschungsstandort München im In- und Ausland stärken“, sagt Karl-Heinz Hoffmann, Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. LMU-Professor Andreas Wirsching, Kuratoriumsvorsitzender des Historischen Kollegs und Direktor des assoziierten Instituts für Zeitgeschichte, erwartet daher auch einen Schub für die bundesweite Positionierung der Münchner Forschungseinrichtungen: „Die zusammengeschlossenen Institutionen sind wichtige Pfeiler der deutschen Geschichtswissenschaft. Um diese nationale Aufgabe zu erfüllen, ist es wichtig, den Standort München entsprechend zu stärken.“ Hubertus Kohle, Dekan der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der LMU, bilanziert: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. In diesem Sinne wird auch der Kompetenzverbund Qualitäten herausstreichen, die sich nur aus dem virtuellen Zusammenschluss der an sich schon herausragenden Einzelinstitutionen ergeben.“

Dem neuen Kompetenzverbund gehören die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Bayerische Staatsbibliothek, das Collegium Carolinum, das Historische Kolleg, die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, die Monumenta Germaniae Historica sowie als assoziierte Partner das Institut für Zeitgeschichte und die Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der LMU München.