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Lebenswissenschaften

LMU-Harvard Young Scientists’ Forum 2013

München, 04.07.2013

Vom 9. bis 12 Juli 2013 findet an der LMU das fünfte LMU-Harvard Young Scientists’ Forum (YSF) statt, eine Plattform für den fächerübergreifenden Austausch in der Proteinforschung und den Neurowissenschaften. Das YSF soll die wissenschaftliche und personelle Zusammenarbeit zwischen beiden Universitäten weiter befördern. Teilnehmen werden mehr als 50 Nachwuchskräfte und etablierte Wissenschaftler – vornehmlich aus der LMU und der Harvard University, aber auch von der Technischen Universität München sowie der Helmholtz- und der Max-Planck-Institute. Das YSF findet im jährlichen Wechsel an der Harvard University in Cambridge / USA und am Center for Advanced Studies der LMU in München statt.

Der Titel der Veranstaltung 'From Molecules to Organisms' bildet die fachliche Breite des Forums ab, in dem sich Vertreterinnen und Vertreter der Fakultäten für Chemie und Pharmazie genauso wiederfinden wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für Biologie, Psychologie und Medizin. Die Beiträge zum Forum beruhen auf aktuellen Erkenntnissen und Methoden der modernen Lebenswissenschaften und versuchen den Dialog zwischen den Disziplinen zu stärken. So schlagen die vorgestellten Studien Brücken von der Biochemie, der molekularen Biologie und Physiologie bis hin zu Aspekten des Verhaltens.

Die Konferenz ermöglicht es ausgewählten Doktoranden und Postdoktoranden an der LMU und der Harvard University, ihre Forschung in verschiedenen thematisch gegliederten Workshops zu präsentieren und zu diskutieren. Dabei stehen ihnen erfahrene Professoren zur Seite, die Anregungen und Hilfestellungen für die weitere Fortführung ihrer Forschungsprojekte bieten.

Im Rahmen von sechs englischsprachigen „Faculty Lectures“ werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Universitäten spezifische Fragestellungen aus der Proteinforschung und den Neurowissenschaften beleuchten. Die Forscher werden unter anderem neue optogenetischen Methoden vorstellen, mit denen Enzyme - und somit auch neuronale Aktivität - mit Hilfe von Licht gezielt kontrolliert werden können. Mit diesen Techniken kann die Pathogenese bei Alzheimer erhellt und die funktionelle Anatomie neuronaler Schaltkreise definiert werden. Zudem können sie dazu beitragen, die Kodierung sensorischer Informationen, zum Beispiel olfaktorische oder visuelle Reize, zu verstehen, sowie den Einfluss von aktivitätsbedingten Veränderungen interneuronaler Verbindungen auf das Lernen und das Verhalten zu erklären.

Zu diesen sechs Vorträgen ist auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten.

Kontakt:
Prof. Dr. Oliver Behrend (für wissenschaftliche Fragen)
Munich Center for Neurosciences
Tel.: +49 (0)89-2180-74363
E-Mail: o.behrend@lmu.de

Simone Glasl (für organisatorische Fragen)
Internationale Angelegenheiten
Tel.: +49 (0) 89 / 2180 - 3972
E-Mail: simone.glasl@lmu.de

 

 

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