Ludwig-Maximilians-Universität München
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Konferenz

Tuna el-Gebel – eine ferne Welt

München, 20.12.2013

Das ägyptisch-deutsche Forschungsprojekt zur archäologischen Stätte Tuna el-Gebel veranstaltet im Rahmen der Graduate School „Distant Worlds“ eine Konferenz an der LMU.

Projekt Tuna el Gebel (Foto: Mélanie Flossmann-Schütze)
Foto: Mélanie Flossmann-Schütze

Vom 16. bis 19. Januar findet an der LMU die Konferenz „Tuna el-Gebel – eine ferne Welt“ statt. Sie wird vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der LMU im Rahmen der Graduate School „Distant Worlds“ organisiert.

Seit mehr als 30 Jahren erforschen die LMU und die Universität Kairo gemeinsam das ausgedehnte Areal von Tuna el-Gebel, das einen einzigartigen Einblick in die Organisation, Vorstellungswelt und den Alltag des altägyptischen Tierkultes bietet.

Die altägyptische Kultstätte Tuna el-Gebel wurde im ersten Jahrtausend vor Christus errichtet, um Mumien heiliger Tiere, vor allem Ibisse und Paviane, aufzubewahren. Sie besteht aus unterirdischen Galerien, oberirdischen Kultbauten sowie einer Siedlung für die Mitglieder der Kultgemeinschaft, die entlang eines Prozessionswegs gebaut wurde. An die Anlage schließt sich ein Friedhof für die Bestattung von Menschen an, auf dem sich das berühmte Grab des Petosiris, eines bedeutenden Kultleiters, befindet.

Auf der Konferenz kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die in Tuna el-Gebel forschen, um im Rahmen der Graduate School Distant Worlds die bisher erzielten Ergebnisse zusammenzutragen und neue Forschungsperspektiven zu gewinnen.

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