Ludwig-Maximilians-Universität München
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Preis für Stephan Hartmann

Verleihung der Humboldt-Professur

München, 08.05.2013

Stephan Hartmann gilt als einer der führenden Wissenschaftler in der formalen Erkenntnistheorie und der Wissenschaftstheorie. Seit Oktober vergangenen Jahres verstärkt er die Philosophie an der LMU. Heute Abend wird ihm Deutschlands höchstdotierter Forschungspreis in Berlin offiziell verliehen: die Alexander von Humboldt-Professur, die ihn zurück nach Deutschland brachte.

Stephan Hartmann (Foto: Jan Greune)
Foto: Jan Greune

An der LMU baut Hartmann mit seinem Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie das Munich Center for Mathematical Philosophy (MCMP) und die interdisziplinäre Vernetzung seines Faches aus – gemeinsam mit Hannes Leitgeb, Inhaber des Lehrstuhls für Logik und Sprachphilosophie und ebenfalls Träger einer Humboldt-Professur. Um komplexe philosophische Probleme zu lösen, nutzen die Wissenschaftler des Centers avancierte mathematische Methoden.

Hartmann, Jahrgang 1968, studierte Philosophie und Physik, war Professor unter anderem an der London School of Economics and Political Science (LSE) und zuletzt an der Tilburg University in den Niederlanden, wo er als Gründungsdirektor das Tilburg Center for Logic and Philosophy of Science leitete. Hartmann ist nach der Systembiologin Ulrike Gaul, dem Astrophysiker Georgi Dvali und Hannes Leitgeb bereits der vierte Humboldt-Professor an der LMU. Mit der Auszeichnung wollen die Alexander von Humboldt-Stiftung und das Bundesforschungsministerium weltweit umworbenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für eine langfristige Forschertätigkeit in Deutschland gewinnen.

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