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Forschungspreis

Neue Anneliese Maier-Preisträgerinnen für LMU

München, 17.12.2013

Zwei Geisteswissenschaftlerinnen aus dem Ausland werden im Rahmen des Anneliese Maier-Forschungspreis 2014 an die LMU kommen.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat acht Geistes- und Sozialwissenschaftler aus dem Ausland für den Anneliese Maier-Forschungspreis 2013 ausgewählt. Zu den Preisträgern gehören die Sprachwissenschaftlerin Professor Mary E. Beckmann von der Ohio State University in den USA und die Psychologin Professor Ulrike Hahn vom Birkbeck College der University of London. Beide werden mit ihrem Preisgeld in Höhe von jeweils 250.000 Euro einen Forschungsaufenthalt an der LMU aufnehmen.

Professor Mary E. BeckmannDie Sprachwissenschaftlerin Mary E. Beckman gilt als weltweit führende Vertreterin ihres Fachs und als Pionierin der Laborphonologie. Sie erforscht unter anderem den systematischen Zusammenhang zwischen individuellem Erstspracherwerb und langfristigem Sprachwandel. Mary E. Beckman wurde von Professor Jonathan Harrington, Direktor des Instituts für Phonetik und Sprachverarbeitung an der LMU, für den Anneliese Maier-Preis vorgeschlagen. An der LMU soll sie an verschiedenen nationalen, aber vor allem auch an internationalen Kooperationen mitwirken beziehungsweise helfen, diese zu initiieren.

Professor Ulrike HahnDie seit Langem in Großbritannien forschende deutsche Psychologin Ulrike Hahn gehört zu den weltweit führenden Köpfen in der Psychologie des Denkens, Entscheidens und Urteilens. Ihre Arbeiten sind weit über das eigene Fachgebiet hinaus von Bedeutung und werden nicht zuletzt von Wirtschaftswissenschaftlern und Philosophen aufgegriffen. Ulrike Hahn wurde von Professor Stephan Hartmann, Inhaber des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie und einer der Direktoren des Munich Center for Mathematical Philosophy (MCMP) an der LMU, für den Preis vorgeschlagen. Ziel der Forschungskooperation an der LMU ist es, Brücken zwischen Philosophie und Psychologie zu bauen und dabei insbesondere Probleme auf dem Gebiet der individuellen und kollektiven Rationalität zu lösen. Darüber hinaus soll Frau Professor Hahn in das DFG-Schwerpunktprogramm "New Frameworks of Rationality" eingebunden werden.

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