Ludwig-Maximilians-Universität München
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DFG-Förderung

Produktiv arbeiten

München, 24.05.2013

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein Graduiertenkolleg zur Arbeitsproduktivität. Das neue Graduiertenkolleg „Microeconomic Determinants of Labour Productivity“ ermöglicht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema Arbeitsproduktivität zu promovieren. Im Rahmen des LMU-Kollegs, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, soll untersucht werden, welche Faktoren die Arbeitsproduktivität bestimmen.

„Wir sehen uns an, wie sich die Produktivität der Mitarbeiter beispielsweise durch die Zusammensetzung von Teams in Unternehmen oder die Aussicht auf Beförderungen verändert“, sagt Professor Carsten Eckel, Sprecher des Kollegs und Lehrstuhlinhaber für Außenwirtschaftstheorie und -politik an der LMU. Dabei untersuchen die Wissenschaftler sowohl die Entscheidungen des einzelnen Beschäftigten, beispielsweise bei der Ausbildungswahl, als auch die Möglichkeiten der Firmen, auf die Leistungen der Mitarbeiter Einfluss zu nehmen.

Die Arbeitsproduktivität ist je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Zu den Fragestellungen gehört daher auch, ob bestimmte Berufe oder Branchen besonders produktive Mitarbeiter anziehen. Zudem werden die Forscher untersuchen, wie sich die Alterung der Bevölkerung auf die Arbeitsproduktivität auswirkt. So könnte es zum Beispiel sein, dass ältere Mitarbeitende andere Arbeitsbedingungen benötigen, um produktiv zu sein. Aus ihren Ergebnissen werden die Wissenschaftler auch Empfehlungen an die Politik ableiten, wie die Produktivität erhöht und damit der Lebensstandard verbessert werden kann.

Das Graduiertenkolleg bereitet die Teilnehmenden auf eine wissenschaftliche oder forschungsnahe Karriere vor. Zum Programm gehören unter anderem forschungsunterstützende Workshops und fachübergreifende Veranstaltungen zu Schlüsselqualifikationen. Jedem Kollegiaten steht ein Mentor beratend zur Seite. Das Graduiertenkolleg startet im Wintersemester 2013/2014 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zunächst für viereinhalb Jahr gefördert.

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