Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Heil- und Sonderpädagogik

Symposium zur UN-Behindertenrechtskonvention

München, 24.09.2013

Bildungsforscher und -politiker tauschen sich an der LMU über die Umsetzung und Auswirkung der UN-Behindertenrechtskonvention aus.

- Foto: Ben C / sxc.hu
Foto: Ben C / sxc.hu

Das 6. Symposium Internationale Heil- und Sonderpädagogik findet in diesem Jahr vom 3. bis 5. Oktober an der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Der Themenschwerpunkt lautet "Die UN-Behindertenrechtskonvention – Umsetzung und Auswirkungen weltweit“.

„In Deutschland wird die UN-Behindertenrechtskonvention momentan auf die Inklusion in der Schule reduziert. Aber die Konvention umfasst sehr viel mehr. Inklusion muss über die gesamte Lebensspanne betrachtet werden. Das Ziel ist, dass jeder gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann“, sagt Professor Annette Leonhardt, Inhaberin des Lehrstuhls für Sonderpädagogik, die das Symposium organisiert.

Auf dem international besetzten Symposium werden Referentinnen und Referenten unterschiedlicher Fachrichtungen Perspektiven der UN-Behindertenrechtskonvention behandeln, darunter die staatlichen Rahmenbedingungen für Inklusion in verschiedenen Ländern sowie medizinische, pädagogische, soziologische und bildungspolitische Aspekte.

Im Rahmen des Symposiums finden mehrere Ausstellungen statt. Dr. Jana Zehle von der Addis Ababa University in Äthiopien stellt die Ergebnisse eines Projekts vor, bei dem sie jungen Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen im Norden Äthiopiens begleitet hat. Lothar Scharf (selbst hochgradig hörgeschädigt) wird Dokumente aus seiner Forschungsarbeit über „Hörgeschädigte in der NS-Zeit“ präsentieren. Zudem findet die Preisverleihung zum Posterwettbewerb statt, bei dem Studierende ihre sonderpädagogischen Erfahrungen bei Auslandsaufenthalten vorstellen.

Die Teilnahme an dem Symposium ist auch der interessierten Öffentlichkeit möglich, eine Anmeldung ist notwendig.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse