Ludwig-Maximilians-Universität München
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Auszeichnung

Magdalena Götz erhält ERC Advanced Grant

München, 10.09.2013

Der European Research Council (ERC) vergibt eine der höchsten wissenschaftlichen Förderungen, einen Advanced Grant, an Professor Magdalena Götz, Lehrstuhlinhaberin der Physiologischen Genomik an der LMU und Leiterin des Instituts für Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum München.

Professor Magdalena Götz (Foto: LMU)Magdalena Götz erhält für ihre Forschungsarbeiten über die nächsten fünf Jahre insgesamt 2,38 Millionen Euro. Im Fokus der Wissenschaftlerin steht die Forschung an Zellen des Nervensystems. Götz untersucht, wie diese sich entwickeln, wie sie sich bei Schädigungen verhalten und wie sie bei einem Zellverlust ersetzt werden können.

Mit dem Advanced Grant zeichnet der ERC führende Wissenschaftler aus, die exzellente Forschung mit innovativen Ansätzen verbinden. Die langfristig angelegte und hoch dotierte Förderung unterstützt Projekte, die durch ambitionierte Ideen, unkonventionelle Methodik und Pioniergeist das Potenzial für einen wissenschaftlichen Durchbruch auf ihrem Forschungsgebiet besitzen.

Götz ist Lehrstuhlinhaberin der Physiologischen Genomik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitet seit 2004 das Institut für Stammzellforschung (ISF) am Helmholtz Zentrum München (HMGU). Die Biologin hat sich auf die Erforschung der Zellarten des Gehirns spezialisiert, insbesondere Stammzellfunktionen und Zellregeneration bilden ihren Schwerpunkt. 2007 erhielt sie für ihre Erkenntnisse eine der hochrangigsten deutschen Wissenschaftsauszeichnungen, den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis.

In ihrem Forschungsprojekt will Götz den molekularen Mechanismen bei der Entwicklung von Nervenzellen (Neurogenese) auf den Grund gehen. Eine Schlüsselfunktion besitzen dabei sogenannte Transkriptionsfaktoren, die genetische Informationen aktivieren. Auf der Grundlage ihrer Erkenntnis, dass auch Zellen des Stützgewebes im Gehirn (Gliazellen) Stammzelleigenschaften besitzen, verfolgt die Wissenschaftlerin das Ziel, in diesen eine Reprogrammierung zu funktionsfähigen Nervenzellen zu induzieren.

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