Ludwig-Maximilians-Universität München
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Immunologie

Komplexes Zusammenspiel

München, 18.04.2013

 Verwandte Roquin-Proteine kontrollieren gemeinsam die Differenzierung von T-Zellen.

Die beiden Genvarianten Roquin-1 und Roquin-2 sind entscheidend für die Differenzierung von T-Zellen in der Immunantwort. Die molekulare Funktion der von ihnen kodierten Proteine ist austauschbar und Defekte im Roquin-1-Gen können schwere Autoimmunerkrankungen verursachen. Erstmalig analysierten Wissenschaftler der LMU und des Helmholtz Zentrums München nun das komplexe Zusammenspiel der beiden Proteine und beschreiben ihre Aktivität als Regulatoren der Genexpression. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal ‚Immunity‘ veröffentlicht.

„Die Arbeit zeigt die Bedeutung der Roquin-1- und 2-Proteine für T-Zell-Differenzierung in Immunantworten“, erklärt Letztautor Professor Vigo Heissmeyer, Arbeitsgruppenleiter am IMI und Professor am Institut für Immunologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Insbesondere die Regulation dieser Faktoren ist für uns jetzt von großem Interesse, da sie auch als therapeutisches Ziel in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen genutzt werden kann.“

 

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