Ludwig-Maximilians-Universität München
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LMU-Tagung

Wenn Sprachen verschwinden

München, 08.07.2013

Weltweit sind tausende von Sprachen und Dialekten vom Aussterben bedroht. Wie ihr Sprachschatz erhalten werden kann, ist Thema des Symposiums „Gefährdete Sprachen“.

Auf einer Tagung in München treffen sich vom 10. bis 12. Juli Sprachforscherinnen und -forscher aus dem In- und Ausland zum Thema „Gefährdete Sprachen“. Das Symposium veranstaltet die Graduiertenschule Sprache & Literatur München, Klasse für Sprache an der LMU in Kooperation mit der Kommission für Mundartforschung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Von den mehr als 6500 Sprachen, die es auf der Welt gibt, gelten 2500 als gefährdet. Auf der Tagung werden bedrohte Sprachen aus mehreren Kontinenten vorgestellt. Darunter zum Beispiel das Barossa-Deutsch, ein deutscher Dialekt, der nach der Einwanderung von Deutschen im australischen Bundesstaat South Australia gesprochen wurde. Auch visuelle Sprachen wie die Deutsche Gebärdensprache gelten als gefährdet.

In mehreren Vorträgen präsentieren Sprachforscherinnen und -forscher Möglichkeiten und Methoden, Sprachen zu dokumentieren. Dabei wird auch der Frage nachgegangen werden, welchen Beitrag das Internet und neue Technologien dazu leisten können. Welche Rolle sprachpolitische Maßnahmen für die Lebendigkeit von Sprachen haben, wird unter anderem anhand des Bayerischen beleuchtet, das von der Unesco als bedroht klassifiziert wurde.

Termin:
Gefährdete Sprachen
10. bis 12. Juli 2013
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11
80539 München

Kontakt: symposium2013@lipp.lmu.de

Eine Teilnahme ist möglich, bitte melden Sie sich bei:
Christiane Jell
Kommission für Mundartforschung
E-Mail post@kmf.badw.de 
Telefon: 089/23031-1178

 

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