Ludwig-Maximilians-Universität München
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Wissenschaftskooperation

Neuer Humboldt-Forschungspreisträger an der LMU

München, 10.07.2013

Der südafrikanische Quantenphysiker Professor Cesareo A. Dominguez ist von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit einem „Humboldt-Forschungspreis in Gedenken an Neville Alexander“ ausgezeichnet worden. Dominguez arbeitet in einer langjährigen Kooperation mit dem LMU-Physiker Professor Harald Fritzsch zusammen und wird die Auszeichnung für Forschungsaufenthalte an der LMU und der Universität Mainz nutzen.

Dominguez lehrt seit 1988 Theoretische Physik an der Universität Kapstadt (Südafrika), wo er bis zu seiner Emeritierung 2008 auch Direktor des Instituts für Theoretische Physik und Astrophysik war. Das Hauptforschungsgebiet des Physikers sind Quarkmassen in der Quantenchromodynamik. Mithilfe der Quantenchromodynamik werden in der Quantenphysik starke Wechselwirkungen zwischen fundamentalen Bausteinen der Atomkerne beschrieben, sogenannten Quarks und Gluonen. Durch seine Forschung gelang Dominguez mehrfach die theoretische Vorhersage von Phänomenen, die später experimentell bestätigt werden konnten.

Mit der „Neville Alexander- Gedächtnisinitiative“ will die Humboldt-Gesellschaft die Zusammenarbeit zwischen herausragenden afrikanischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verstärken. Der „Humboldt-Forschungspreis im Gedächtnis an Neville Alexander“ zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und auch künftig wichtige Impulse zur Lösung der großen Herausforderungen in Schwellen- und Entwicklungsländern geben sollen. Die ausgezeichneten ausländischen Forscherinnen und Forscher wählen ihre Gastgeber-Hochschule in Deutschland selbst aus.

göd

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