Ludwig-Maximilians-Universität München
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Synergy Grants

Forscher an der LMU erhalten Millionenförderung

München, 19.12.2012

Der Europäische Forschungsrat hat erstmals Synergy Grants für herausragende Kooperationen vergeben. Von den elf bewilligten Grants gehen zwei an Forscherteams, die mit der LMU verbunden sind.

Unterschiedlicher könnten die Projekte kaum sein: Wo die eine Studie das Verhalten von Quantenmaterie bei Temperaturen dicht über dem absoluten Nullpunkt erforscht soll die andere Untersuchung grundlegende Mechanismen der Toxizität von Proteinablagerungen bei Demenzerkrankungen entschlüsseln. Gemeinsam  ist beiden Projekten aber, dass sie nun vom Europäischen Forschungsrat im Rahmen der erstmals vergebenen Synergy Grants eine millionenschwere Förderung erhalten.

Höchste Fördersummen

Mit Synergy Grants werden multi- und interdisziplinäre Projekte gefördert, die von zwei bis zu vier herausragenden Forscherteams in Kooperation durchgeführt werden. Diese wissenschaftlich herausragenden Studien werden für maximal sechs Jahre und mit bis zu 15 Millionen Euro unterstützt. Das sind die höchsten vom Europäischen Forschungsrat vergebenen Förderungen. In diesem Jahr haben sich mehr als 700 Bewerber in einem europaweiten Wettbewerb um Synergy Grants beworben. Elf Teams waren erfolgreich, von denen zwei mit der LMU verbunden sind.

UQUAM, kurz für „Ultracold Quantum Matter“, das ausgezeichnete Projekt von Professor Immanuel Bloch, Ordinarius für Experimentalphysik an der LMU und Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, soll das Verhalten von Quantenmaterie bei Temperaturen dicht über dem Nullpunkt beleuchten. Neben Bloch gehören Jean Dalibard vom Collège de France in Paris, Ehud Altman vom Weizmann-Institut in Rehovot, Israel,und Peter Zoller vom Institut für Theoretische Physik der Universität Innsbruck dem Projekt an, das für sechs Jahre mit zehn Millionen Euro gefördert werden wird.

Die Grundlagen der Demenz

Ein weiterer Synergy Grant geht an vier Direktoren an den Max-Planck-Instituten für Biochemie und Neurobiologie in Martinsried: Professor Ulrich Hartl, Professor Rüdiger Klein und Professor Matthias Mann, die auch Honorarprofessoren an der LMU sind, werden zusammen mit Professor Wolfgang Baumeister im Rahmen von ToPAG grundlegende Mechanismen bei Demenzerkrankungen wie etwa Alzheimer und Parkinson entschlüsseln. Das Projekt wird über sechs Jahre mit insgesamt 13,9 Millionen Euro gefördert werden.

 

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