Ludwig-Maximilians-Universität München
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Elitenetzwerk Bayern

Förderung für LMU-Doktorandenkollegs und Nachwuchsforschergruppe

München, 14.12.2012

Das Elitenetzwerk Bayern fördert drei internationale Doktorandenkollegs (IDK) an der LMU. Bewilligt wurden das Kolleg „Evidence-Based Economics“ unter der Federführung von Professor Joachim Winter, das im Bereich der Learning Sciences angesiedelte Kolleg „Wissenschaftliches Denken und Argumentieren“ von Professor Frank Fischer sowie das kunstwissenschaftliche Kolleg „MIMESIS: Munich Doctoral Program for Literature and the Arts“ von Professor Christopher Balme und Professor Tobias Döring. Darüber hinaus war Dr. Phillipe Cordez mit seinem Antrag für eine Nachwuchsforschergruppe „Vormoderne Objekte. Eine Archäologie der Erfahrung“ erfolgreich.

Profile der Internationalen Doktorandenkollegs

Im Internationalen Doktorandenkolleg „Evidence-Based Economics“ befassen sich die Doktorandinnen und Doktoranden mit evidenzbasierten Methoden der modernen Volkswirtschaftslehre, anhand derer sich die Wirkungen von Interventionen auf die ökonomischen Entscheidungen von Personen und Unternehmen quantifizieren und vorhersagen lassen. 

Das IDK „Wissenschaftliches Denken und Argumentieren“ setzt auf die Verzahnung von Psychologie, Pädagogik und Fachdidaktiken. Die Promovenden erforschen insbesondere den Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in verschiedenen Disziplinen – unter anderem in der Biologie, der Mathematik oder der Medizin – mit dem Ziel, die Vermittlung naturwissenschaftlichen und mathematischen Wissens in Schule und Hochschule zu  optimieren.

Im Kolleg „MIMESIS: Munich Doctoral Program for Literature and the Arts“ liegt der Fokus auf theoretischen Perspektiven, geschichtlichen Aspekten und transdisziplinären Studien. Mimesis, also die Nachahmung von Natur und Realität als Aspekt von künstlerischen Darstellungen, wird dabei in Literatur, Theater, Performance, Musik, Film, Architektur und visueller Kunst beleuchtet.

Die Internationale Nachwuchsforschergruppe „Vormoderne Objekte. Eine Archäologie der Erfahrung“ mit kunsthistorischem Schwerpunkt rekonstruiert historische Konzeptionen und Erfahrungen im Umgang mit Objekten. Sie wird von Philippe Cordez geleitet. Der gebürtige Franzose, zuletzt am Kunsthistorischen Institut in Florenz, kommt zum 1. April 2013 im Rahmen des LMU Research Fellowship-Programms nach München.

Aufbau der Programme

Den bewilligten Doktorandenkollegs ist gemein, dass sie strukturiert aufgebaut, interdisziplinär orientiert und international ausgerichtet sind und Kooperationen zwischen verschiedenen Forschungsgebieten oder –einrichtungen ermöglichen. 

Die am IDK beteiligten Wissenschaftler können dabei auf ihre internationalen Netzwerke zurückgreifen, und diese Kontakte kommen nun auch in systematischer Weise den Doktorandinnen und Doktoranden zugute. „Gerade in dieser Vernetzung sehen wir eine wesentliche Stärke des Internationalen Doktorandenkollegs“, betont Professor Joachim Winter, Initiator des Kollegs „Evidence-Based Economics“. Professor Frank Fischer, der das Doktorandenkolleg „Wissenschaftliches Denken und Argumentieren“ federführend betreut, ergänzt: „Das Programm bietet uns die Chance, internationale Kooperationen zu stärken und die gemeinsame Promotion mit Professoren von Fachhochschulen zu erproben – an unserem Kolleg wird deshalb die Katholische Stiftungshochschule beteiligt sein “.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse