Ludwig-Maximilians-Universität München
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Infektionskrankheiten

Spezifische Abwehrzellen sind für Impfschutz wichtig

München, 07.03.2012

Viele moderne Impfstoffe basieren auf gentechnisch veränderten Viren. Eine neue Studie hilft nun, die immunisierenden Eigenschaften viraler Impfstoffe besser zu verstehen: Professor Gerd Sutter vom Institut für Infektionsmedizin und Zoonosen der LMU untersuchte gemeinsam mit Wissenschaftlern des Paul-Ehrlich-Instituts und der Medizinischen Hochschule Hannover Impfstoffe auf der Basis des Modifizierten Vacciniavirus Ankara (MVA). Dabei konnten sie zeigen, dass für den Impfschutz die Aktivierung körpereigener Abwehrzellen – insbesondere der sogenannten zytotoxischen T-Zellen – eine entscheidende Rolle spielt. Diese Ergebnisse können eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Impfstoffe bilden – insbesondere wenn bei plötzlich auftretenden Epidemien kurzfristig ein wirksamer Impfschutz benötigt wird.

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