Ludwig-Maximilians-Universität München
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Der Tod im Wald

LMU-Statistiker zeichnet Risikoatlas für Wildunfälle

München, 23.02.2012

Oft nur ein Schatten und ein kurzes Blitzen der Augen im Scheinwerferlicht kündigen die Gefahr an: Wildunfälle auf deutschen Straßen fordern jährlich 50 Menschenleben, 3000 Personen werden verletzt. Das Risiko ist geografisch allerdings ungleich verteilt: In Teilen Niederbayerns ist es pro Kilometer Straße beispielsweise viermal höher als im südlichen Unterfranken. Wissenschaftler um den LMU-Statistiker Torsten Hothorn haben jetzt zumindest für Bayern eine Art Risikoatlas ermittelt. Da die Unfallgefahr naheliegender Weise mit der Wilddichte steigt, sehen die Statistiker das aus den Polizeistatistiken zu errechnende Risiko auch als ein indirektes Maß für den Wildbestand, der sich sonst nur mit aufwendigen Kartierungen bestimmen lässt. (PLoS ONE, 16.2.2012)

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