Ludwig-Maximilians-Universität München
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Im Kampf gegen chronische Leiden

TARKINAID-Projekt erhält EU-Millionenförderung

München, 16.02.2012

Ein internationales Konsortium, dem auch Forscher des Walter-Brendel-Zentrums der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München angehören, erhält für vier Jahre von der EU Fördergelder in Höhe von drei Millionen Euro. Ziel des Projektes „Targeting SRC-family tyrosine kinases in chronic autoimmune and inflammatory diseases“ (TARKINAID) ist es, neue Therapieansätze für chronische Autoimmun- und Entzündungserkrankungen zu eröffnen. Dafür sollen kleine molekulare Inhibitoren entwickelt und identifiziert werden, die sogenannte Src-Kinasen blockieren. „Diese Enzyme spielen bei Leiden wie der rheumatoiden Arthritis und chronischen Atemwegserkrankungen eine wichtige Rolle“, sagt der am Projekt beteiligte LMU-Forscher Professor Markus Sperandio. Neben der LMU sind sieben weitere führende internationale Forschungseinrichtungen aus Europa und Brasilien eingebunden sowie drei Biotech-Unternehmen, um den Transfer der wissenschaftliche Ergebnisse zu erleichtern. „Dieses Projekt ist eine großartige Gelegenheit für die europäischen und brasilianischen Partner zur Zusammenarbeit, weil jetzt die nötige Expertise vorliegt, um eine neuartige Klasse anti-entzündlicher Wirkstoffe zu entwickeln, zu testen und aus den Labors zum Patienten zu bringen“, betont LMU-Forscherin Professor Barbara Walzog, die ebenfalls zum Team von TARKINAID gehört.

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