Ludwig-Maximilians-Universität München
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EU-Förderung in Millionenhöhe

LMU-Neurologe koordiniert ein internationales Forschungsprojekt zu seltener neurodegenerativer Erkrankung

München, 26.01.2012

Unter Federführung von Prof. Dr. med. Thomas Klopstock (Friedrich-Baur-Institut an der Neurologischen Klinik,  Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München) und mit Unterstützung durch die Bayerische Forschungsallianz (Dr. Florence Gauzy) ist es dem internationalen Konsortium TIRCON gelungen, eine EU-Förderung in Höhe von 5,2 Mio. EUR über vier Jahre zur Erforschung einer seltenen neurologischen Krankheit einzuwerben. TIRCON („Treat Iron-Related Childhood-Onset Neurodegeneration“) widmet sich der Erkrankungsgruppe „Neurodegeneration with Brain Iron Accumulation“ (NBIA). NBIA ist durch Eisenablagerung im Gehirn gekennzeichnet. Es ist eine meist in der Kindheit beginnende und sehr schwer verlaufende neurologische Krankheit. Noch ist wenig darüber bekannt, nicht zuletzt weil NBIA so selten auftritt, dass aussagekräftige Daten schwer zu gewinnen sind. Mit dieser Förderung durch das 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union ist es jetzt möglich, neue Wege zu gehen. Insgesamt sind zwölf Projektgruppen aus Deutschland, Polen, Italien, den Niederlanden, Großbritannien, Slowenien und den USA beteiligt. Weitere Partner in Bayern sind Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik (Dr. Prokisch, Prof. Meitinger) und des Instituts für Medizinische Statistik und Epidemiologie (Prof. Kuhn) am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Das Kick-off-Meeting des Projektes fand vom 19. bis zum 21. Januar 2012 in München statt.

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