Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Mit Nervsprech zutexten

LMU-Philologen untersuchen „Deutsche Wortbildung“

München, 24.10.2011

Verfällt die deutsche Sprache nun, wie immer wieder befürchtet, oder wird sie – etwa durch Anglizismen – sogar bereichert? Diese Frage wird wohl auch in Zukunft noch die Feuilletons beschäftigen – und die Gemüter erhitzen. Wie sich das Deutsche im Lauf der Geschichte verändert hat und wie diese Sprache aufgebaut ist, lässt sich nun aber wenigstens nachlesen in „Grundzüge der Morphologie des Deutschen“ der LMU-Philologin Privatdozenten Dr. Hilke Elsen. Dieses Werk richtet sich vor allem, wenn auch nicht nur, an Studenten. „Wir haben darin die gegenwärtige Forschungslage aktualisiert, auch in Bezug auf besondere Wortbildungsarten und Begriffe“, sagt Elsen. „Es ist die bisher einzige Gesamtdarstellung zur Morphologie des Deutschen“. Neue Wörter, unter anderem aus der Werbe-, aus Zeitungs- und aus Fachsprachen, sind dagegen der Schwerpunkt in dem kürzlich erschienenen Werk „Neologismen“. Beide Bücher sowie weitere Veröffentlichungen sind das greifbare Ergebnis des Projekts „Deutsche Wortbildung“ am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde und nun abgeschlossen ist.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse