Ludwig-Maximilians-Universität München
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„Töchter der Revolte?“

Die Frauenbewegung der 1970er Jahre in München

München, 08.07.2011

Versetzten der „neue Frauentyp“ und die Frauenbewegung in den 1970er Jahren noch so manchen Zeitgenossen in Krisenstimmung, gelten sie heute weitgehend als Erfolgsgeschichte. Zweifelsohne gehört die Emanzipation der Frau zu den neueren sozialen Phänomenen, die sich entscheidend auf den Alltag, das Leben der Familien und nicht zuletzt die Beziehungen zwischen den Geschlechtern ausgewirkt haben. Dennoch fehlte bislang eine umfassende wissenschaftliche und vor allem empirische Untersuchung der Frauenbewegung. Elisabeth Zellmer, die am Rachel Carson Center der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München arbeitet, legt nun mit „Töchter der Revolte? Frauenbewegung und Feminismus der 1970er Jahre in München“ ein Buch vor, das die Entwicklung der Frauenbewegung vor dem Hintergrund von „Reform und Revolte“ nachzeichnet - konnte sich das weibliche Aufbegehren doch erstmals im Kontext der politischen Unruhe von 1968 öffentlichkeitswirksam artikulieren. Die Autorin geht unter anderem auf die Situation in den 1960er Jahren ein, als Frauen etwa nur dann erwerbstätig sein durften, wenn dies „mit ihren Pflichten in der Ehe und Familie vereinbar“ war.

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