Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neues vom Kondo-Effekt

Licht erhellt Phänomen der Vielteilchenphysik

München, 30.06.2011

Eines der meistdiskutierten Phänomene der Vielteilchenphysik ist der sogenannte Kondo-Effekt. Er beschreibt, wie das winzige Magnetfeld, das mit dem Spin eines einzelnen, lokalisierten Elektrons assoziiert ist, durch bewegliche Elektronen der Umgebung abgeschirmt wird. Eine Vielzahl von Studien im letzten Jahrzehnt untersuchten den Kondo-Effekt in sogenannten Quantenpunkten, also in nanoskalige Halbleiterstrukturen, in denen einzelne Elektronen eingefangen und manipuliert werden können. Diese Studien beschränkten sich jedoch bisher auf den Einfluss des Kondo-Effekts auf den elektronischen Widerstand eines Quantendots. Ein internationales Forscherteam, dem auch der LMU-Physiker Professor Jan von Delft angehört, untersuchte nun mithilfe resonanter Laserabsorption wie ein Kondo-korrelierter Quantenpunkt auf das plötzliche Ausschalten der für die Kondo-Korrelationen verantwortlichen Wechselwirkung reagiert. (Nature online, 30. Juni 2011)

 

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