Ludwig-Maximilians-Universität München
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LMU an drei neuen Sonderforschungsbereichen beteiligt:

Wenn molekulare Polizisten auf Patrouille gehen

München, 26.05.2011

Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist an drei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) neu eingerichteten Sonderforschungsbereichen (SFB) beteiligt, in einem der Fälle als Sprecherhochschule. Der SFB 914 „Immunzellwanderung bei Entzündung, Entwicklung und Krankheit“ wird untersuchen, auf welchen Routen sich die Leukozyten des Immunsystems abhängig von Aufgabe und Umgebung durch den Organismus bewegen und welche molekularen Signalprozesse dem jeweils zugrunde liegen. Die Migration von Immunzellen, den sogenannten Leukozyten, durch den Körper ist essenziell für die zelluläre Abwehr von Krankheitserregern wie auch für die Entsorgung überschüssiger oder sterbender körpereigener Zellen. Sprecherin des SFB 914, der über vier Jahre mit etwa 9,6 Millionen Euro gefördert werden wird, ist die LMU-Physiologin Professor Barbara Walzog vom Walter Brendel Zentrum für Experimentelle Medizin. Die LMU ist außerdem an zwei weiteren SFB beteiligt: Hintergrund für die Forschungen des SFB 924 „Molekulare Mechanismen der Ertragsbildung und Ertragssicherung bei Pflanzen“, der an der TU München angesiedelt ist, ist die Sicherung der Nahrungsmittelreserven für die wachsende Weltbevölkerung. Sprecherhochschule des SFB 960 schließlich ist die Universität Regensburg. Hier geht es um „Die Bildung von Ribosomen: Grundlagen der RNP-Biogenese und Kontrolle ihrer Funktion.“

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