Ludwig-Maximilians-Universität München
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Von Gleich zu Ungleich

DFG-Schwerpunktprogramm geht der Individualität von Bakterien nach

München, 19.04.2011

Bakterien einer Population sind genetisch identisch und haben auch denselben Phänotyp. Sie zeigen also dieselben Eigenschaften und uniformes Verhalten. So galt es lange Zeit. Mittlerweile kommen Biowissenschaftler immer mehr zu der Überzeugung, dass dieser strikte Gleichheitsgrundsatz überholt ist und Mikroorganismen einer Kolonie sehr heterogene Formen haben können, dass sie sogar rudimentäre Formen von Individualität und Sozialverhalten zeigen: Sie kommunizieren miteinander, sie kooperieren und sie entwickeln eigene Strategien. Jetzt wollen Biologen, Physiker, Chemiker und Mathematiker in einem Schwerpunktprogramm gemeinsam diese bislang weitgehend unbekannte Seite von Bakterien-Populationen beleuchten. Das Programm, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 5,8 Millionen Euro zunächst für drei Jahre finanziert, wird von der LMU-Professorin Kirsten Jung (Lehrstuhl für Mikrobiologie) koordiniert.

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