Ludwig-Maximilians-Universität München
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Virale Ahnenforschung

Humane Papillomviren sind weniger wirtsspezifisch als bisher vermutet

München, 05.04.2011

Humane Papillomviren (HPV) infizieren Epithelzellen der Haut und verschiedene Schleimhäute und können im schlimmsten Fall Krebserkrankungen wie etwa Gebärmutterhalskrebs auslösen. Lange Zeit galten Papillomviren als sehr wirtsspezifische Pathogene, deren Evolution eng mit derjenigen ihrer jeweiligen Wirte – zumeist Säugetiere – verbunden ist. Diese Annahme konnte ein Team um den LMU-Evolutionsbiologen Privatdozent Marc Gottschling nun widerlegen: Die Wissenschaftler untersuchten die Diversität der Viren und verglichen in phylogenetischen Analysen Teile der Erbsubstanz verschiedener Virenarten – so lassen sich Rückschlüsse auf deren Verwandtschaftsverhältnisse ziehen.

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