Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Quantenteilchen in Reih und Glied

Mögliche Anwendungen in zukünftigem Quantencomputer

München, 19.08.2010

Kalte Atome in optischen Gittern haben sich in den letzten Jahren zu einem interdisziplinären Werkzeug der Quanten- und Festkörperphysik entwickelt. Bislang waren die Möglichkeiten, Quantengase auf mikroskopischer Skala zu manipulieren und zu beobachten, sehr begrenzt. Erstmals hat es jetzt ein Team um Dr. Stefan Kuhr und Professor Immanuel Bloch, Lehrstuhl für Experimentalphysik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik, geschafft, ein stark korreliertes System Atom für Atom und Gitterplatz für Gitterplatz direkt sichtbar zu machen. Dabei konnten die Physiker beobachten, dass sich die Atome unter bestimmten Bedingungen in optischen Gittern in sehr regelmäßigen Strukturen anordnen, mit einer festen Zahl von Atomen pro Gitterplatz. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, solche Systeme als Quantenregister mit einzeln adressierbaren Quantenbits in zukünftigen Quantencomputern zu nutzen. (Nature online, 18. August 2010)

 

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse