Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Wie kristallines Cholesterin die Adern schädigt:

Lebensgefährliche Entzündungen in den Gefäßwände

München, 28.04.2010

Kristallines Cholesterin kann augenscheinlich lebensgefährliche Entzündungen in den Arterienwänden hervorrufen. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Federführung der University of Massachusetts Medical School, der Universität Bonn und der LMU München. Demnach reagiert die körpereigene Abwehr auf die Kristalle mit einer massiven Immunreaktion. Dabei entstehen entzündliche Schwellungen in der Gefäßwand, die sogenannten atherosklerotischen Plaques. Dadurch kommt es zu Verengungen der Arterienwände. Mögliche Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlicher Herztod. Diese Ergebnisse machen auch Hoffnung auf neue Medikamente gegen die Volkskrankheit Atherosklerose. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich knapp 17 Millionen Menschen an kardiovaskulären Erkrankungen. Jeder vierte Todesfall weltweit ist damit Folge einer Atherosklerose. (Nature online, 28. April 2010)

 

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse