Ludwig-Maximilians-Universität München
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Erblicher Risikofaktor für Parkinson identifiziert:

Genvariante wirkt sich auf Vitamin B6-Stoffwechsel aus

München, 11.01.2010

Ein internationales Team von Ärzten und Humangenetikern hat einen neuen genetischen Risikofaktor für Morbus Parkinson identifiziert. Beteiligt waren die Neurologische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, das Institut für Humangenetik des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München und die Mitochondrial Research Group der University of Newcastle upon Tyne, England. „Unsere Studie zeigt das Zusammenspiel von erblichen Faktoren und Umwelteinflüssen wie etwa Nahrungsgewohnheiten bei der Entstehung des Morbus Parkinson,“ erklärt der Erstautor der Studie, Dr. Matthias Elstner von der Neurologischen Klinik der LMU und dem Helmholtz Zentrum. Die genomweite Expressions- und Assoziationsstudie bestätigt zudem, dass Vitamin B6-Status und -Stoffwechsel einen weitreichenden Einfluss sowohl auf das Krankheitsrisiko wie auch die Therapie der Erkrankung haben. (Annals of Neurology, Dezember 2009)

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