Ludwig-Maximilians-Universität München
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Den Ursachen der Multiplen Sklerose auf der Spur

Neue Studien belegen Einfluss verschiedener Immunzellen

München, 09.06.2009

Allein in Deutschland sind über 100 000 Menschen an Multipler Sklerose erkrankt. Trotz intensiver Forschung ist jedoch nach wie vor unklar, welche Faktoren die Krankheit auslösen oder den Krankheitsverlauf beeinflussen. Nun sind Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und einem internationalen Forscherteam drei bedeutende Einblicke gelungen: B-Zellen spielen offenbar eine unerwartete Rolle bei der spontanen Entwicklung der Krankheit. Zudem werden besonders aggressive T-Zellen anscheinend von verschiedenen Proteinen aktiviert. Darüber hinaus hilft ein neues Tiermodell dabei, die Entstehung der bei uns häufigsten Form der Krankheit zu verstehen. (Nature Medicine, 31. Mai 2009 & Journal of Experimental Medicine, 01. Juni 2009)

 

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