Ludwig-Maximilians-Universität München
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Neuer SFB an der LMU gestartet:

Wie zelluläre Prozesse zur komplexen Gehirnfunktion führen

München, 24.11.2009

In den letzten Jahrzehnten waren die Neurowissenschaften vor allem auf zwei Gebieten erfolgreich: Erstens konnten sie gänzlich neue Einblicke in die molekularen und zellulären Grundlagen neuronaler Systeme erhalten. Zweitens, dank funktioneller Bildgebung und anderer moderner Verfahren, konnten sie immer genauer auch die Aktivierungsmuster im lebenden Gehirn darstellen. Doch wie werden zelluläre Mechanismen in diese höheren Gehirnfunktionen übersetzt? Zur Untersuchung dieser Frage bietet sich die Verarbeitung verhaltensrelevanter Information auf der Ebene spezifischer, gut beschriebener neuronaler Schaltkreise an. Die Wissenslücke zu den Vorgängen zwischen molekular-zellulären und höheren Verarbeitungsebenen soll nun der neu eingerichtete Sonderforschungsbereich (SFB) 870 „Bildung und Funktion neuronaler Schaltkreise in sensorischen Systemen“ schließen. Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts ist Professor Benedikt Grothe vom „Munich Center for Neurosciences – Brain and Mind“ (MCN LMU), aus dem heraus die Initiative für den neuen SFB entwickelt und betreut wurde.

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