Ludwig-Maximilians-Universität München
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„Metropolen des Geistes“

Forschungsprojekt zu großstädtischer Kulturproduktion in der Antike

München, 30.07.2009

Metropolen haben eine enorme kulturelle Ausstrahlung – mit ihren Museen oder Bibliotheken sind sie Bewahrer von geistigem Gut und helfen, kulturelle Errungenschaften durch Jahrhunderte und Jahrtausende lebendig zu halten. Vor allem sind Metropolen von großer historischer Bedeutung: Sie verschwinden zwar irgendwann wieder, ihre kulturellen Leistungen bestimmen aber häufig das Selbstverständnis späterer Generationen und neu entstandener Metropolen. Ein Beispiel hierfür ist im 16. Jahrhundert die Denkfigur vom Dritten Rom, mit der sich Moskau als Zentrum des Orthodoxen Christentums in eine Reihe mit Rom und Konstantinopel stellte. Im Rahmen einer Vortragsreihe des Zentrums für Antike Welten an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München befassten sich Wissenschaftler verschiedener Disziplinen mit dem Faszinosum „Metropolen des Geistes“ samt ihrer Nachwirkungen. Die Beiträge liegen jetzt in dem gleichnamigen Sammelband vor, herausgegeben von dem Evangelischen Theologen Professor Christoph Levin und dem Klassischen Philologen Professor Martin Hose.

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