Ludwig-Maximilians-Universität München
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Wie wir Geräusche unterscheiden lernen

BMBF fördert neues Forschungsprogramm an der LMU

München, 27.07.2009

Der Mensch kommt nicht als „fertiges“ Wesen auf die Welt, wir müssen uns viele Fähigkeiten erst aneignen. Auch die Sinnesverarbeitung muss gelernt werden, denn nach unserer Geburt können wir zunächst weder perfekt Hören noch Sehen. Dies liegt im Wesentlichen auch daran, dass unser Gehirn die Verarbeitung der Sinnesreize noch unzureichend beherrscht. Erst mit der Zeit lernen wir, verschiedene Reize auseinanderzuhalten, was sehr wichtig ist, damit wir uns in unserer Umwelt zurechtfinden. „Beispielsweise gibt es Studien, die zeigen, dass die Fähigkeit, Schall-Stimuli zu unterscheiden und kategorisieren zu lernen bei Kindern stark mit deren sprachlicher Entwicklung korreliert“, sagt Christian Leibold. Der Professor für Computational Neuroscience am Biozentrum koordiniert den an der LMU neu eingerichteten Bernstein Fokus „Plastizität zeitlicher Aspekte Neuronaler Aktivität“. Das Forschungsvorhaben ist auf fünf Jahre angelegt und wird im Rahmen der Initiative „Bernstein Fokus: Neuronale Grundlagen des Lernens“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit etwa einer Million Euro gefördert.

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