Ludwig-Maximilians-Universität München
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Genomweite Untersuchung zur Schizophrenie

Studie liefert Hinweise zur Enstehung des Leidens

München, 02.07.2009

Schizophrene Störungen zählen zu den komplex bedingten psychiatrischen Erkrankungen, die im Zusammenspiel genetischer und umweltbedingter Faktoren entstehen. Genetische Studien belegen, dass bei schizophrenen Störungen 80 Prozent der Varianz auf genetische Faktoren zurückzuführen sind. Eine internationale Kooperation konnte nun weitere neue, häufig vorkommende genetische Risikofaktoren finden. So wurden mehrere Regionen im Genom identifiziert, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Entstehung der Schizophrenie beteiligt sind. So unterstützen die Ergebnisse unter anderem auch die seit längerem bestehende Hypothese, dass das Immunsystem eine Rolle bei der Entstehung schizophrener Psychosen spielen könnte. Insgesamt könnte die Studie Ansatzpunkte für die Entwicklung neuartiger Therapien liefern. (Nature, 1. Juli 2009)

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