Ludwig-Maximilians-Universität München
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Hirzebruchsches Problem in der Mathematik gelöst

Chernsche Zahlen von Varietäten und Mannigfaltigkeiten

München, 10.06.2009

Im Grenzgebiet zwischen zwei mathematischen Fachgebeiten, der Topologie und der algebraischen Geometrie, widersetzte sich ein von dem Mathematiker Friedrich Hirzebruch formuliertes Problem seit mehr als 50 Jahren allen Lösungsversuchen. Es geht dabei um die Beziehungen verschiedener mathematischer Strukturen zueinander. Dem LMU-Mathematiker Professor Dieter Kotschick ist hier nun ein Durchbruch gelungen: Er konnte das Hirzebruchsche Problem lösen, wie online in der Fachzeitschrift PNAS berichtet. Die Topologie behandelt flexible geometrische Eigenschaften von Objekten, die sich bei Verformungen nicht verändern. In der algebraischen Geometrie werden manche dieser geometrischen Objekte mit Hilfe von Gleichungen beschrieben und erhalten dadurch eine starre Zusatzstruktur. Bei dem Hirzebruchschen Problem geht es um die Beziehungen zwischen starren und flexiblen Eigenschaften. (PNAS, 09. Juni 2009)

 

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