Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Wenn weniger mehr ist

Neuer Therapieansatz für fibrosierende Lungenerkrankungen

München, 18.03.2009

Fibrosierende Lungenerkrankungen sind gekennzeichnet durch einen Umbau des Alveolargerüstes der Lunge. Es kommt zu einer überschießenden Bindegewebsbildung, welche zur Zerstörung der Lungenarchitektur führt. Folge dieses Prozesses ist ein Verlust der Lungendehnbarkeit und Lungenfunktion, so dass ein ausreichender Gasaustausch nicht mehr gegeben ist. Betroffene leiden unter Atemnot, wiederkehrenden Infekten und Erstickungsgefühlen, und erfahren eine erheblich eingeschränkte Lebensqualität. Unter dem Dach des Lungenforschungszentrums CPC (Comprehensive Pneumology Center) erforscht das Helmholtz Zentrum München gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und den Asklepios-Fachkliniken grundlegende Mechanismen und neue Ansätze für die Diagnostik und Therapie chronischer Lungenerkrankungen. Ein Forscherteam um Professor Oliver Eickelberg vom Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt und von der LMU hat nun einen neuen Therapieansatz für die Behandlung fibrosierender Lungenerkrankungen gefunden. (Journal of Clinical Investigation, 16. März 2009)

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse