Ludwig-Maximilians-Universität München
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Selbst-Begründungen:

DFG-Projekt zur Identitätskonstruktion in der englischen Romantik

München, 03.11.2008

Subjektivität und Empfindung, Irrationales und Übersinnliches: Die englische Romantik zeichnet sich aus durch eine radikale Hinwendung zum Individuum. Sie feiert aber genauso einen Kult des Primitiven, des Exotischen und der kindlichen Unschuld. Als Vorreiterin aller anderen europäischen Romantiken versucht sie, den Zusammenhang von Sprache und Denken radikal neu zu bestimmen und damit Bewusstsein, Imagination und Identität neu zu begreifen. Die englische Romantik neu und besser zu verstehen, das Ziel hat sich Professor Christoph Bode von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München gesetzt. Ihn interessiert, wie die subjektive Identitätsstiftung in der englischen Romantik diskursiv organisiert ist. Er versucht also zu verstehen, wie sich das Selbst aus sich selbst heraus begründen lässt. Die Ergebnisse seines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts „Diskursive Konstruktion von subjektiver und nationaler Identität in der englischen Romantik“ stellt der Lehrstuhlinhaber für Englische Literatur der Moderne jetzt auf einer Vortragsreise durch die USA vor. Er folgt damit der Einladung sieben amerikanischer Spitzenuniversitäten wie Yale, Seattle, UCLA und Berkeley.

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