Ludwig-Maximilians-Universität München
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Wie Kampfer das Gehirn belebt

Vom Blutdrucktief zum Leistungshoch

München, 22.10.2008

Als „stiller Killer“ ist der Bluthochdruck gefürchtet, weil er auf Dauer die Gefäße massiv schädigen kann. Keine Gesundheitsgefährdung geht dagegen von einer essentiellen Hypotonie, einem chronisch niedrigem Blutdruck, aus. Die Betroffenen – und das sind immerhin bis zu fünf Prozent der Bevölkerung – klagen nicht selten aber über körperliche Beschwerden wie Müdigkeit und über eine mentale Leistungsminderung. LMU-Forscher um Professor Rainer Schandry konnten nun erstmals anhand einer wissenschaftlichen Studie belegen, dass in diesen Fällen ein altbewährtes Hausmittel wirksam helfen kann: der Kampfer. Dieser Wirkstoff aus der Rinde des aus China stammenden Kampferbaumes erhöhte den Blutdruck der Probanden innerhalb weniger Minuten und verbesserte zeitgleich deren Konzentrationsfähigkeit, Hand-Auge-Koordination sowie das Kurzzeitgedächtnis. „Man kann darin einen weiteren Beleg für das enge Zusammenspiel des Herz-Kreislauf-Systems mit der Gehirnleistung sehen“, so Schandry. (Phytomedicine, November 2008)

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