Ludwig-Maximilians-Universität München
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Vorsicht bei Versuchen mit Hitzeschockproteinen:

Verunreinigungen können Immunreaktionen auslösen

München, 10.10.2008

Hitze, aber auch andere schädliche Umwelteinflüsse setzen Zellen unter Stress, worauf die Zellen mit der vermehrten Produktion von Hitzeschockproteinen (Hsp) reagieren. Diese Proteine helfen anderen Proteinen, sich korrekt zu falten und ihre Struktur auch unter Extrembedingungen zu erhalten. Einige Hsp – darunter auch Hsp70 – werden aus der Zelle freigesetzt, wenn diese unter Stress gerät. Diese extrazellulären Hsp können auch Immunreaktionen stimulieren. Dies macht den Einsatz von Hsp zu therapeutischen Zwecken interessant, zum Beispiel um eine bessere Immunantwort gegen Tumore zu erzielen.

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