Ludwig-Maximilians-Universität München
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Blick in das Alzheimer-Gehirn

Massiv erhöhte neuronale Aktivität nachgewiesen

München, 23.09.2008

Die Alzheimer-Krankheit ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung des hohen Alters. Sie ist durch eine sich schleichend entwickelnde Funktionsstörung des Gehirns gekennzeichnet, bei der Nervenzellen langsam, aber stetig fortschreitend zugrunde gehen. Dadurch wird im Verlauf der Erkrankung zunehmend die Hirnleistung beeinträchtigt – besonders im Bereich des Gedächtnis-, des Orientierungs- und des Urteilsvermögens. Diese Störungen der Hirnfunktion wurden bisher allgemein durch die Aktivitätsabnahme in Nervenzellen sowie durch den Abbau der Nervenzellkontakte erklärt. Aktuelle Untersuchungen des Institutes für Neurowissenschaften der TU München in Zusammenarbeit mit der Novartis Pharma AG und Professor Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München liefern nun erstmals konkrete Informationen über die Funktionsstörungen der Nervenzellen im erkrankten Gehirn. (Science, 19 September 2008).

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