Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Antikörper im Kopf

Neues Verfahren weist Ursprung der Immunfaktoren nach

München, 19.05.2008

Eine unglaubliche Vielfalt an Antikörpern ermöglicht uns, im täglichen Kampf mit Krankheitserregern zu bestehen. Bei Autoimmunerkrankungen attackieren Antikörper jedoch irrtümlicherweise Zellen des eigenen Körpers – Nervenzellen im Fall der Multiplen Sklerose. Doch woher stammen diese Antikörper? Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Max-Planck-Institute für Neurobiologie und Biochemie haben ein neues Nachweisverfahren entwickelt, mit dem Antikörper ihren Ursprungszellen zugeordnet werden können. Wie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Medicine“ berichtet, kann die Methode auch bei anderen Autoimmun- und Entzündungskrankheiten angewandt werden und bereitet den Weg zur Identifizierung der Ziele, die von den Antikörpern angegriffen werden. Die Studie wurde im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 571 „Autoimmune reactions: from manifestations and mechanisms to therapy“ durchgeführt.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse