Ludwig-Maximilians-Universität München
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Hörschädigungen bei Neugeborenen:

Studie belegt die Bedeutung von Früherkennung

München, 17.04.2008

Von Tausend Neugeborenen kommen in Deutschland ein bis zwei mit einer Hörschädigung auf die Welt. Je später eine solche Schädigung diagnostiziert wird, desto negativer wird die sprachliche und gesamte Entwicklung eines Kindes beeinflusst. Ein Forscherteam um Professor Annette Leonhardt vom Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat mit Hilfe von Sprachtests die sprachliche Entwicklung hörgeschädigter Kinder untersucht, deren Schädigung durch das so genannte Neugeborenenhörscreening früh erkannt wurde. Das Screening ermöglicht, Hörschäden in den ersten Tagen nach der Geburt zu erkennen und in der Folge exakt zu diagnostizieren. Danach wird eine Hörgeräteversorgung veranlasst und die Frühförderung beginnt.

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