Ludwig-Maximilians-Universität München
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Nach Gehirnverletzungen:

Aus neuralen Stammzellen entstehen neue Nervenzellen

München, 26.02.2008

In der Arbeitsgruppe von Professor Magdalena Götz, Physiologisches Institut der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und Institut für Stammzellforschung des Helmholtz Zentrums München, ist ein weiterer Schritt zum Verständnis von Prozessen gelungen, um nach Unfällen geschädigte Gehirnzellen ersetzen zu können. Wie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“ berichtet, entstehen nach Verletzungen aus Stützzellen wieder Stammzellen, die sich zu neuen Nervenzellen entwickeln können. Diese Stützzellen – die so genannten Gliazellen – sind die häufigste Zellart im menschlichen Gehirn. Sie dienen als Gerüst für Nervenzellen und spielen eine wichtige Rolle bei der Wundreaktion, die bei Verletzungen des Gehirns abläuft. Professor Magdalena Götz ist auch Mitglied des Exzellenzclusters „Center for Integrated Protein Science Munich (CIPSM)“.

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