Ludwig-Maximilians-Universität München
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Parkinson-Protein schützt Neuronen vor Stresstod

„Parkin“ aktiviert Überlebensmechanismus der Nervenzellen

München, 08.05.2007

München, 7. Mai 2007 – Die Parkinson-Erkrankung, auch bekannt als Schüttellähmung, ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Ursache des Leidens ist das Absterben von Nervenzellen in bestimmten Bereichen des Mittelhirns. Noch ist ungeklärt, was diesen Zelltod auslöst. Vor allem bei der frühen Manifestation der Erkrankung spielen aber Mutationen im so genannten Parkin-Gen eine wichtige Rolle. Ein Forscherteam um Privatdozentin Dr. Konstanze Winklhofer am Lehrstuhl für Stoffwechselbiochemie von Professor Christian Haass am Adolf-Butenandt-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München konnte nun eine neue Funktion des zugehörigen Parkin-Proteins aufdecken. In Zusammenarbeit mit Privatdozent Dr. Daniel Krappmann vom Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) in Neuherberg konnten die Wissenschaftler zeigen, dass Parkin das Absterben von Nervenzellen verhindert. Wie vor kurzem im Fachmagazin „Journal of Neuroscience“ berichtet, aktiviert das Protein einen Überlebensmechanismus, der bislang vor allem für seine wichtige Rolle in der Immunabwehr bekannt war.

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